Traumatisierte Frauen* mit Behinderungen sicher begleiten –
Traumapädagogische Handlungskompetenz im Alltag
Mittwoch, 13. Mai 2026
10 – 17 Uhr
Menschen mit Behinderungen erleben häufig bereits
in der Kindheit Traumatisierungen, die durch belastende Erfahrungen in Kitas,
Schulen oder anderen Einrichtungen verstärkt werden.
Das Risiko für Misshandlung und sexuelle Übergriffe ist deutlich erhöht.
Die typischen Traumafolgen zeigen sich in Konzentrations- und Schlafstörungen,
wiederkehrenden Wutausbrüchen, Erstarren, Rückzug, Kontrollverhalten,
Dissoziation oder körperlichen Beschwerden.
In Verbindung mit behinderungsspezifischen Symptomen
entstehen komplexe Alltagsprobleme und Herausforderungen für Fachkräfte.
In der Fortbildung betrachten wir zunächst die Entstehungsdynamik
und die Auswirkungen von Traumatisierungen,
um Traumafolgen bei Betroffenen erkennen zu können.
Behandelt werden traumapädagogische Prinzipien wie Haltung,
das Konzept des „guten Grundes“ und der „sichere Ort“.
Um mehr Sicherheit im Umgang zu gewinnen,
werden Deeskalations- und Beruhigungsstrategien vorgestellt und praktisch eingeübt.
Impulse zur Selbstfürsorge der Fachkräfte schließen den Seminartag ab.
Nele Peek – Bremer Institut für Traumapädagogik
Anmeldung & Informationen
Mixed Pickles e.V.
Landesnetzwerk
Schmiedestr. 10-18
23552 Lübeck
landesnetzwerk@mixedpickles-ev.de
www.mixedpickles-ev.de
Telefon: 0451 702164-4
Kosten:
200 € inklusive Mittagessen
Bei Anmeldung erhalten Sie eine Rechnung.
Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung
bis zum 20. April 2026
Max. 16 Teilnehmer*innen


